... sondern nur durch den Schreibtischmonitor via Internet.
Freitag, 30. Oktober 2015
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Dienstag, 27. Oktober 2015
Samstag, 24. Oktober 2015
In memory of Ennis
Habe mir eben dieses Video angesehen. Zehn Jahre habe ich dort verbracht. Zehn Jahre mit Höhen und Tiefen. Die Gefühle, die ich jetzt habe während ich mir das ansehe sind zwiespältig: Wehmut gepaart mit Erleichterung darüber, nicht mehr dort zu sein. Doch Ennis hat uns beide geprägt, mich und Ella. Ein Leben in Irrland, anders als wir es uns jemals gedacht hätten. Und am Ende kam doch alles ganz anders, hier in Deutschland. Ein wesentliches Merkmal dieses Videos ist etwas, das ich wirklich überhaupt nicht vermisse und das ein Hauptbestandteil Irrlands ist: Regen oder bessergesagt, das miese Wetter. Ich kenne jeden Winkel von Ennis, jede Strasse und fast jedes Gebäude. Ich vermisse die Menschen von dort, Freunde und Bekannte. Ich vermisse die Pubs und die Musik. Irgendwie vermisse ich Ennis und denke oft an die Zeit, mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Samstag, 3. Oktober 2015
Freitag, 21. August 2015
Zehn Milliarden
„Zehn
Milliarden“ ist der Titel des Buches von Stephen Emmot (Originaltitel: Ten
Billion). Zehn Milliarden Menschen werden bis zum Ende dieses Jahrhunderts die
Erde bevölkern – milde geschätzt. Realistisch geschätzt werden es weit mehr: 28
Milliarden! Daraus ergibt sich ein Horror-Szenario wie es nur der krasseste
Endzeitfilm „The Road“ darstellen kann. Ich habe das Buch gelesen und es gibt
überhaupt keinen Grund optimistisch zu sein.
Ich selbst
bin kein Optimist. Dazu habe ich im Laufe der Jahre schon so einiges erlebt,
gesehen und gelernt. Würde mich eher als Realist bezeichnen. Und wozu auch
Dinge beschönigen? Mir war schon lange klar, dass die Menschheit sich selbst
zerstört. Wenn wir die Erde nicht auseinandersprengen, wird sie uns einfach überdauern.
Dinosaurier haben 60 Mio Jahre die Erde bevölkert. Uns Menschen gibt es seit
ung. 200.000 Jahren. Wir sind im Vergleich dazu relativ kurz hier und wenn wir
so weitermachen, wird es uns bald nicht mehr geben. Eigentlich war ich auch
schon lange der Meinung, dass wir so oder so nicht mehr zu retten sind. Und
genau das beschreibt das Buch. Es spricht mir aus der Seele.
Stephen Emmot ist wissenschaftlicher Leiter eines Microsoft-Labors mit weltweit führenden Forschungsprojekten auf dem Gebiet der rechnergestützten Naturwissenschaften. Mit einfachen Worten: er weiß wovon er redet.
Stephen Emmot ist wissenschaftlicher Leiter eines Microsoft-Labors mit weltweit führenden Forschungsprojekten auf dem Gebiet der rechnergestützten Naturwissenschaften. Mit einfachen Worten: er weiß wovon er redet.
Lange Rede,
kurzer Sinn: Wir sind dem Untergang geweiht. Der einzige Trost dabei: wir
werden es wohl nicht mehr erleben. Dafür aber unsere Kinder und Enkel. Die werden
uns verfluchen. Ja ich weiß, das klingt alles sehr negativ. Ist es ja auch. Der
Fortschritt ist unaufhaltsam. Wie die Büchse der Pandora, die wir geöffnet
haben. Wenn also nicht irgendein Wunder geschieht, sind wir alle am Arsch. Und
ein Wunder brauchen wir …
Übrigens:
Der eine oder andere wird sich wohl fragen, was hat das jetzt mit Irrland
zu tun bzw. warum postet der liebe Nenad das Ganze gerade hier im irischen
Tagebuch? Die Antwort ist einfach: weil von all meinen Blogs dieser am meisten
gelesen wird.
Zum Schluss
noch ein kleiner Spoiler, der letzte Absatz des Buches:
Ich habe einem der nüchternsten und
klügsten Forscher, die mir jemals begegnet sind, einem jungen Kerl aus meinem
Labor, der sich weiß Gott in diesen Dingen auskennt, die folgende Frage
gestellt: Wenn er angesichts der Situation, mit der wir derzeit konfrontiert
sind, nur eine einzige Sache tun könnte, was wäre das? Was würde er tun? Wissen
sie, was er geantwortet hat?
„Ich würde meinem Sohn beibringen,
wie man mit einem Gewehr umgeht!“
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