Sonntag, 4. September 2011

A night at Brandons




Kevin (links im Bild) rief an. Er war auf der Durchreise von Chamonix (F) nach Australien und machte einen Zwischenstopp in Ennis. Zu diesem Anlass gab es einen Gig in Brandons. Im Hintergrund sieht man Dara am Bass. Setlist: Hendrix, Neil Young, Pink Floyd, ACDC, original stuff von Kevin etc. War ein lustiger Abend.

Hinterher war ich froh wieder zuhause zu sein. Hab überhaupt keinen Bock mehr auf Pubgigs. Das Thema hat sich für mich schon lange erledigt. Bin schon zu alt für den Scheiß ...

Kevin geht wegen seiner Ex nach Down Under. Die ist wiederum dort, weil ihr Vater sich erhängt hat. Life's little wonders ...

Sonntag, 28. August 2011

"Any news?"

"Any news?"
"Fuck all! Same shit, different day ..."


Deshalb einfach mal ein paar Bilder aus der lane:




Lua


John



Dienstag, 23. August 2011

Eleven is louder!

Hier mal was für Gitarristen :o))


(Bild klicken!)



Montag, 1. August 2011

Into the wild


... oder so ähnlich.

Was macht man in Irland ohne Auto und mit vier Hunden? Antwort: laufen! Die nächste Frage wäre wohin? Das ist garnicht so einfach. Es ist alles eingezäunt, da Privatgelände. Geht man in öffentliche Parks oder Anlagen ist es je nach Tageszeiten mehr oder weniger überfüllt.

Jemand der noch nie in Irland war muss sich das mal so vorstellen: Man geht aus der Haustür raus und läuft entlang der Straße zum nächsten relativ kleinen Grünfleck. Dabei hat man Glück wenns einen Gehweg gibt. Das ist ung. so als ob man in einer Großstadt wohnt. Glücklich sind diejenigen, die in der Nähe irgendeines Nationalparks leben und dort die Freiheit haben Wanderwege zu laufen. Auf dem Lande ist es nicht besser als in irgendeiner Kleinstadt.

Merke: Die Iren sind Weltmeister wenn es darum geht Zäune und Mauern aufzustellen. Darin sind sie wirklich absolut top!

Die Lösung des Problems: man muss sie austricksen. Sobald man seine Hemmungen überwindet und über Absperrungen steigt, entdeckt man eine andere Welt! Mit vier Hunden ist das ein Abenteuer. Dabei muss man beachten dass

A. Kein Bulle auf der Weide steht.
B. Man die Hunde anleint.
C. Der Bauer nicht in der Nähe ist.

Einfach ist das nicht, zumal am Anfang wenn man die Gegend nicht kennt. Doch mit der Zeit bekommt man eine gewisse Übung darin und dann fängt der Spaß an.

Wir waren gestern 5 Stunden unterwegs. Wir liefen zuerst entlang eines Baches in unserer unmittelbaren Umgebung Richtung Westen, zwischen Kilrush- und Ennistymon-Road, über Felder mit Kühen und Schafen, durch Wälder mit uralten Bäumen. Kämpften uns durch dichtes Gestrüpp und Unterholz, wateten mit Gummistiefeln entlang des Bachlaufs durch Moorgebiete. Ich weiß nicht wie oft wir über Stacheldraht und Elektrozäune steigen mussten. Dabei entdeckten wir alte zerfallene Cottages und Gehöfte. Es gibt wunderschöne Lichtungen mitten im Wald, wo Klee und Farne wachsen. Man sieht dort Fasane, Hasen und Füchse und fühlt sich als wäre man mitten in der Wildnis. Dabei ist das alles Privatgelände, das für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist!

Ich weiß manchmal nicht, ob ich mich darüber ärgern oder nur wundern soll. Würde mich mal interessieren, wieviel Quadrat-Kilometer insgesammt in Irland Privatbesitz sind.

Samstag, 30. Juli 2011

Das Pferdchen Stallion II



Weiß jetzt wem das Pferdchen gehört: einer Travellerfamilie, die als die größten Drogendealer in Ennis bekannt sind. Heute morgen unterhielt ich mich mit dem Leiter des hiesigen Jugendzentrums. Er kennt alle Traveller in Ennis und riet mir dringend davor ab, mich in irgendeiner Form mit besagter Familie in Verbindung zu setzen. So wie unsere Nachbarin meinte auch er, dass ich es einfach so weiterlaufen lassen sollte. Er versicherte mir, sollte das Pferdchen abgeholt werden, bringt man es auf eine Weide zu anderen beschlagnahmten Pferden. Er beschrieb auch wo diese Weide liegt. Werde demnächst da mal hingehen, um zu schauen ob dort alles mit rechten Dingen zugeht. Der Hit: Frankie vom Tierheim ist derjenige, der das Pferdchen abholen müsste. Doch er lässt lieber die Finger davon!

Uns kann's recht sein.Wir haben Stallion total ins Herz geschlossen. Auch die Hunde haben ihn akzeptiert. Mika, unser Stafford sieht ihn als neuen, großen Kumpel und weicht nicht mehr von seiner Seite. Grast das Pferdchen, grast auch Mika.

Auf der Wiese gibt es Bäume und Gebüsch wo man Stallion im Winter unterstellen kann, wenns denn sein muss.

Vielleicht mag sich der eine oder andere fragen warum gerade so ein kleiner Gaul Stallion heißt. Naja, wenn er sein Ding ausfährt, fällt einem sonst kein anderer Name ein ...

Die Woche war übrigens sehr schön. Straßenmucke ging ziemlich gut. Gestern hatten wir eine kleine Einweihungsparty mit Freunden. Wir grillten Sardinen, Hähnchen, Lamm und Lachs. Zum Nachtisch gabs Tiramisu und slovakischen Eiskuchen. Rotwein. Leber ist schön ...